Über uns

Der Critical Care Club Austria — Verein zur Förderung der Versorgung kritisch Kranker und Verletzter (CCCA)3 ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Wien, welcher die Förderung und Weiterentwicklung der medizinischen Betreuung kritisch kranker Patienten, insbesonders im Rahmen des Rettungsdienstes sowie der inner- und extramuralen Notfall-, Katastrophen- und Palliativmedizin, und anderen mit den Sonderfächern Anästhesiologie und Intensivmedizin, Innere Medizin und Unfallchirurgie verbundenen Tätigkeitsbereichen bezweckt.

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vormals: Arbeitsgemeinschaft Arbeits- und Ausbildungsstandards für den Sanitätsdienst (ARGE AASS)

Organe

Vorstandsvorsitzender, Medizinisch-wissenschaftlicher Referent

Dr. Sebastian Gabriel

Finanzreferent, Stellvertreter des Vorstandsvorsitzenden

Dr. Johannes Steuer, M.Sc.

Schriftführer, Sprecher der Autoren

Mag. DDr. Lena Hirtler

Rechnungsprüfer

Mag. Josef Zechmeister, MSc, Dr. Michael Motal, BA

Statuten

Aktuell: Statuten vom 28.10.2021

Aufgaben der ARGE AASS

  1. Vorrangig die Herausgabe von Publikationen im Sinne von Lehrbüchern, Kompendien, Lehrbehelfen, Arbeits- und Ausbildungsstandards, Leitlinien, Stellungsnahme zu Fachthemen u. ä.; sowohl im Druck, als auch in elektronischer Form. Diese Publikationen sollen der Allgemeinheit zu Gute kommen und in dazu geeigneter Form zugänglich gemacht werden. Dies umfasst auch die Entwicklung, Wartung, Qualitätssicherung, Anpassung, Verbreitung und Verwaltung der Lizenzgebahrung und Nutzungsrechte dieser Publikationen, sowie Wahrnehmung der Funktion eines Verlegers.

  2. Die Förderung und Weiterentwicklung der Kommunikation der Mitglieder untereinander und mit anderen Institutionen in wissenschaftlichen, fachlichen und fachpolitischen Belangen.

  3. Die Förderung und Verbreitung von Fachliteratur, speziell, aber nicht ausschließlich, aus den unter § 2 angeführten und verwandten Bereichen.

  4. Lehr- und Vortragstätigkeit.

  5. Wissenschaftliche Forschung und Diskurs.

  6. Abhaltung und Durchführung von sowie Teilnahme an Fachvorträgen, Lehrveranstaltungen und sonstigen Fachveranstaltungen.

  7. Konsultationsleistungen.

  8. Die Entwicklung bzw. Weiterentwicklung der Werkzeuge und Hilfsmittel, welche zum Erreichen des Vereinszwecks bzw. im Rahmen der Mittel zur Erreichung des Vereinszwecks genutzt werden. Diese (Weiter-)Entwicklungen sollen ebenfalls der Allgemeinheit zu Gute kommen und in geeigneter Form frei zugänglich gemacht werden.

  9. Schaffung einer geeigneten Infrastruktur für die genannten Punkte.

Leitbild & Geschichte

Die Wurzeln der Vereins reichen zurück in das Jahr 2008. Damals entstanden in Zusammenarbeit mit dem Ausbildungszentrum des ASB Florisdorf-Donaustadt, ausgehend von den Erfordernissen der Rettungssanitäter-Kurse, die „Arbeits- und Ausbildungsstandards für den Sanitätsdienst“ (AASS). Sie bildeten die Grundlage der Rettungssanitäter-Curricula und konnten sich schon früh, etappenweise und unter kontrollierten Bedingungen eingeführt, als Lern- und Ausbildungsunterlage bewähren.

Cover der AASS in der Version 3.0.0

Doch jedes Werk hat einen stillen Mitautor, die Zeit. Unter ihrer umsorgenden Führung hat die Professionalisierung der Notfallmedizin, allen voran der präklinischen Notfallmedizin, in unseren Breiten spürbar zugenommen, und damit auch die Anforderungen an das Fachpersonal drastisch erhöht. Dem wollen wir nun mit einer umfassenden Neuausrichtung des Vereins, einer drastischen Überarbeitung der AASS und Überführung in ein „neues“ Projekt Rechnung tragen.

Logo des CCCA

Waren die AASS bisher eher Rettungspersonal mit eher minimalem medizinischem Basiswissen ausgerichtet (in Österreich klassischerweise Rettungssanitäter), so wendet sich das neue Kompendium an fortgeschrittenes medizinisches Fachpersonal, konkret von Notfallsanitätern und -innen, welche bereits am Anfang der Versorgungskette wesentliche Entscheidungen zum Patientenwohle treffen müssen, bis hin zum endversorgenden ärztlichen und Fachpflegepersonal. Dabei wird ein integrativer, humanistischer Ansatz verfolgt im Sinne des Leitspruchs „Sapere aude“ 1 .

Unser Ziel ist keine „Fertigstellung“, sondern ein beharrliches Weiterentwickeln unserer Fähigkeiten und der ebenso beharrliche Versuch, andere in der Betreuung kritisch kranker Menschen mit unserer Arbeit zu unterstützen.

In dieser dritten Fassung der Statuten seit Vereinsgründung erfolgt somit die Umbenennung und die Neuausrichtung des Vereins, der Vereinsziele und der Mittel zu derem Erreichen. Auch wurden die Bestimmungen hinsichtlich der redaktionellen Arbeit modernisiert und zukunftstauglich gestaltet.

Saluti et solatio aegrorum 2

1

„Sapere aude“ (lat.): „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“

2

„Saluti et solatio aegrorum“ (lat.): „Zum Heil und zum Trost der Kranken“